Philosophen/Performer Festival 2011-2013

Zu den Personen und Performern 2011 – 2013

 

Alexander Aichele (Halle)

Alexander Aichele (Dr. phil. habil.), geb. 1970 in Ansbach; 1998 Promotion an der Universität Halle (Philosophie als Spiel: Platon, Kant, Nietzsche); Habilitation 2007 ebd. (Ontologie des Nicht-Seienden. Aristoteles‘ Metaphysik der Bewegung); über 50 Aufsätze u. a. zu Problemen der Metaphysik, Erkenntnistheorie, Rechts- und Staatsphilosophie und Themen aus der antiken Philosophie, der Philosophie des Mittelalters, der Frühen Neuzeit und der Aufklärung; wiss. Mitarbeiter am Seminar für Philosophie und kooptiertes Mitglied der Juristischen Fakultät der Universität Halle.

Beitrag 2011:
Philosophiebesitzer – ein virtuelles Prominentengespräch in Vortragsform


 

Mónica Alarcón (Freiburg)

Mónica Alarcón (Dr. phil.), 2008 Promotion, 2003 Magister, an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Studium der Philosophie in Valparaiso, Chile. Mitglied in verschiedenen Tanzgruppen in Südamerika. Sie gibt Seminare über Philosophie des Tanzes in Deutschland und Südamerika, organisiert interkulturelle und interdisziplinäre Projekte und arbeitet als Dramaturgin in verschiedenen Tanzprojekten.
Gründungsmitglied der Forschungsgruppe „mBody“ – Künstlerische Forschung in Medien, Somatik, Tanz und Philosophie
[Link: http://www.mbodyresearch.de/front_content.php],                                                         Mitglied der „Society for Phenomenology and Media“
[link: http://www.spep.org/conferences/society-for-phenomenology-and-media-14th-annual-international-conference/],
Mitglied von CLAFEN Círculo Latinoamericano de Fenomenología.
[Link: http://www.clafen.org]

Beitrag 2011:
Workshop „Tanz und Philosophie: Denken und Erfahrung“

Beitrag 2012:
„Tanz als phänomenologische Forschung“

Homepage von Mónica Alarcón:
[link: http://www.monica-alarcon.de/de/projekte/tanz-und-philosophie.html ]


 

Jens Badura (Salzburg / Zürich)

Jens Badura (Dr. phil. habil.) ist Philosoph, arbeitet an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) am “Institute for the Performing Arts and Film (ipf) und betreibt die Kulturagentur “konzeptarbeit” [link: http://www.konzeptarbeit.at], die u.a. Formate für philosophische Performances entwickelt und produziert. Er ist Initiator und Koordinator der “Plattform künstlerische Forschung in Österreich” (PARA), Mitglied der Society for Artistic Research und in verschiedene künstlerische Forschungsprojekte eingebunden.

Beitrag 2011:
Moderation „Cafe der toten Philosophen“


 

Aurelia Baumgartner (München)

Aurelia Baumgartner studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Neuere Deutsche Literatur an der LMU München (M.A.). Ihre Tanzausbildung absolvierte sie bei Iwanson International gefolgt von einer Hospitanz beim WDR Fernsehen. Seit 2001 leitet sie die Schule für zeitgenössischen Tanz in Berg und choreographiert für verschiedene Shows. Seit 2004 produziert sie abendfüllende Stücke und Art & Dance Performances im In-und Ausland. Sie arbeitet als Tänzerin sowohl in eigenen Stücken, als auch 2007-2009 als Solistin bei der Gruppe Sol y Sombra und 2010/11 bei Richard Siegel für die Produktion „Co-Pirates“. Seit 2008 kreiert sie „Choreographic Captures“ (choreographierte Videos) und verfasste den Bildband „Tanzgedanken-Gedankentänze“.
In der Praxis ausgehend von ihrer langjährigen Arbeit mit dem Körper und theoretisch von der Semiotik von Peirce, Kants Ästhetik und der Lehre des I Ging arbeitet sie an einer Art „Körperdenken“.

Beitrag 2012:
Configurazione di Sign-art-our


 

Jörg Bernardy (Hildesheim)

Jörg Bernardy, Studium der Philosophie und Romanistik in Köln, Paris und Düsseldorf, Magister Artium in Philosophie und Romanistik, Kunst und Kulturpreis Heidelberg für Literatur (2007), Gründungsmitglied der Revue de Poésie A verse (Paris), 2008 -2009 Studentische Hilfskraft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Dekanat und am Lehrstuhl Romanistik III, seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim , seit 2010 Koordination Kulturphilosophisches Forschungskolleg Niedersachsen, Leitung der Tagung „Ästhetik des Körpers oder Taktiken des Alltäglichen? Kulturphilosophie und Diskursanalyse bei Foucault und Certeau“ an der Universität Hildesheim (2011).

Beitrag 2011:
I’m still here: Inside Out (Perforlage) – Experimentalbeitrag auf der öffentlichen Philosophie-Tagung „Sagen und Zeigen“


 

Arno Böhler (Wien)

Philosoph und Filmemacher. Universitätsdozent am Institut für Philosophie der Universität Wien. Leitung der FWF–Forschungsprojekte: “Materialität und Zeitlichkeit performativer Sprechakte. Philosophy on Stage” (2005-2007) und “Korporale Performanz (2010-2013).
1997, gemeinsam mit der Schauspielerin Susanne Granzer: Gründung der „wiener kulturwerkstätte GRENZ-film“. Realisation der Reihe Philosophie im Bild und zahlreicher Lecture-Performances Philosophy On Stage. Advisory Board: Nietzsche Circle New York sowie GlobArt, Connecting Worlds of Arts and Sciences. [Link: http://homepage.univie.ac.at/arno.boehler/php]

Beitrag 2011:
Nietzsche in Arabic (Lecture-Performance)

Beitrag 2012:
CORPUS DELICTI – Denken, ein Ort des Verbrechens

weiteres Material von Arno Böhler:
Filmausschnitt: Lecture Performance „Nietzsche in Arabic“
Nietzsches Werke werden derzeit zum ersten Mal aus dem Deutschen ins Arabische übersetzt.
Herausgeber: Khalid Al-Maaly, Kamel Verlag Köln
Übersetzer: Ali Mosbah, Berlin.


 

Volker Caysa (Potsdam)

lehrt als Professor für Philosophie an den Universitäten Leipzig und Lods/ Polen. Vorstandsmitglied der Nietzsche-Gesellschaft e.V. Arbeitsschwerpunkte: Philosophie der Lebenspraxis, Anthropologie des Körpers (darunter: Sportphilosophie), Empraktische Wissensformen.

Beitrag 2011:
Zur Philosophie des Empraktischen – Antwort auf Galerie Empraxis

Beitrag 2011:
Zur Philosophie des Empraktischen – Antwort auf Galerie Empraxis


 

Hanno Depner (Berlin)

Hanno Depner entwickelte an der Grenze von Philosophie, Literaturwissenschaft, Didaktik und Design den Buch-Bausatz «Kant für die Hand. Die „Kritik der reinen Vernunft” zum Basteln und Begreifen» (2011). 1973 in Kronstadt geboren, studierte er Philosophie und Literaturwissenschaft in Berlin und Norwich/ England. Er leitete fünf Jahre lang das Lektorat des Internationalen Literaturfestivals Berlin und schreibt für Kulturinstitutionen sowie Print- und Onlinemedien. Zurzeit forscht er an der Interdisziplinären Fakultät Rostock über Text- und Denkstrukturen, Versinnbildlichung, Übersicht und Raum.
Er ist Beiratsmitglied des Philosophiemuseums DenkWelten.

Beitrag 2011:
Kant für die Hand (Dauerpräsentation)

Beitrag 2012:
„Philosophieren nach der Schrift. Was heißt: Sich mit einem operativen Diagramm orientieren?“

weiteres Material von Hanno Depner


 

Martin Dornberg (Freiburg)

Martin Dornberg (Dr. Dr.), studierte Medizin und Philosophie an der Universität Freiburg im Breisgau; Facharzt für Innere Medizin, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; eigene Praxis als Psychoanalytiker und Schmerztherapeut; leitet u.a. das Zentrum für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Ärztehaus am St. Josefskrankenhaus in Freiburg; seit 1989 Lehrauftrag für Philosophie an der Universität Freiburg; seine Forschungsarbeiten beschäftigen sich neben den Gebieten der Psychosomatik und der Psychotherapie mit Arbeiten insbesondere zur Philosophie der Bezüge zwischen Körper, Denken, Emotionen und Handlungen; Gründungsmitglied u.a. von „mbody. Künstlerische Forschung in Medien, somatik, Tanz und Philosophie“ (www.mbodyresearch.de)

Beitrag 2011:
Impulsbeitrag auf der Tagung „Sagen und Zeigen“

Beiträge 2012:
„Workshop- Präsentation: DENKEN – SCHAU-/BILD – PERFORMANZ“
„Peau/Plie: Zwei Projekte künstlerischer Forschung im Bereich performativer Philosophie“

weiteres Material von Martin Dornberg:
Vortrag Symposium Spuren: „Aufgespannte Körper- Bezogene Gedächtnisse: Körpergedächtnisse zwischen Psychosomatik und Philosophie“

Performance Kulturwerk Freiburg (im Rahmen der Ausstellung „Cross Gaze Cairo“)


 

Rolf Elberfeld (Hildesheim)

Prof. Dr. Rolf Elberfeld, Studium der Philosophie, Religionswissenschaft, Japanologie und Sinologie in Würzburg, Bonn und Kyōto. 1989-91 Studium der Philosophie in Japan. Seit Juni 2008 Professor für Kulturphilosophie in Hildesheim. Seit 1990 vielfältige Zusammenarbeit mit Künstlern. Ab 2008 beteiligt am Studiengang „Philosophie – Künste – Medien“ der Universität Hildesheim, in dem jeder Studierende neben Philosophie obligatorisch ein wissenschaftlich-künstlerisches Nebenfach auch in der Praxis studiert. [Link: http://www.uni-hildesheim.de/index.php]

Beitrag 2011:
„Zeigen in Bewegung – Bewegung zeigen“ Impulsbeitrag auf der Tagung „Sagen und Zeigen“


 

Galerie Empraxis (Leipzig)

Die Verbindung von Kunst und Philosophie und die Suche nach einer leiblich gebundenen, philosophisch-künstlerischen Diskursform fokussieren die Philosophin Konstanze Schwarzwald und der Filmkünstler Hagen Wiel in ihrem Gemeinschaftsprojekt. Die „Galerie Empraxis – Forum für Kunst und Philosophie“ arbeitet seit 2007 in Leipzig an der transdisziplinären Verknüpfung von Philosophie und Kunst. Angesiedelt ist sie in den Räumen der HGB (Hochschule für Grafik und Buchkunst) und konnte seither Veranstaltungsreihen, Seminare und eigen künstlerisch-philosophische Projekte verwirklichen, insbesondere erregte die Ausstellung zum Nietzsche-Kongress „Nietzsche-Macht-Größe“ (2009) überregionale Aufmerksamkeit.

Beitrag 2011:

Kunst und Philosophie im Gespräch. Buch- und Filmpräsentation der Galerie Empraxis


 

Harald Erben (Beuron)

Jg. 1950, nach technisch-mathematischer Grundausbildung, Studium der Philosophie und Germanistik, Theologie und Politik in Tübingen und Frankfurt; Theaterarbeit in Mannheim, Heidelberg und Kassel. Aus dem Projekt „Metaphysik und Theologie“ mit Dieter Henrich und Wolfhart Pannenberg in München ist als Lösung der Methodenfragen der Prinzipienerkenntnis über 15 Jahre jene Darstellung der Verflechtung von Ideen entstanden, die ohne die Erfahrung von Tanz und Rhythmus, ohne das Wort auf der Bühne als von Personen getragen, ohne die Dichtungsgedächtnisse von Hölderlins und Celans Werken nicht möglich gewesen wäre. Seit 2005 Leiter des Instituts für Philosophie und Theologie der Anselm von Canterbury Stiftung in Beuron und ihrer ausdrücklichen Förderung ästhetischer Erkenntnis und der Bildung der Vermögen von Achtung – als Vernunftempfindung.

Beitrag 2011:
„Darstellung des Systems der Ideen. Konstellation und Verflechtung“
Projektvorstellung im Rahmen des Expertenworkshops


 

Milena Fridmanová (Prag)

M.A. Philosophie/Ästhetik, Schwerpunkt theatrale Ästhetik (Prešov, Slovakia).
Gegenwärtig Doktorandin am Institut für Philosophie und Geschichte der Naturwissenschaften (Karlsuniversität, Prag).
Dissertationsthema „Philosophische Untersuchungen der schöpferischen Erfahrung“. Darüber hinausgehende Beschäftigung mit Theater- und Musikimprovisation. Lehrtätigkeit am Institut für Autorenschaft und Pädagogik (Akademie für dramatische Kunst, Prag).
Theoretische Schwerpunkte: schöpferische Erfahrung, Überschneidungen zwischen der Philosophie und dem Theater, Reflexion der Improvisation, handelndes Denken.

Beitrag 2012:
Wie und wo? Schöpferische Zweideutigkeit.
(Zusammen mit Alice Koubová, PhD.)


 

Eva Maria Gauß (Halle a. d. Saale)

M.A. Philosophie / Theaterwissenschaft (Bielefeld, Wien, Leipzig), Zweitstudium Dipl. Sprechwissenschaft (Halle). Theoretische Schwerpunkte: Philosophie des Körpers, Theateranthropologie, Theorie des Sprechens. Arbeitete in der Sozialforschung und in der Kulturadministration, seit 1997 in freien Theaterproduktionen in den Bereichen Schauspiel, Dramaturgie, Regie mit internationalen Auftritten. Tätig in der Lehre (Philosophie und Performance, Sprecherziehung, Theorie des Sprechens) an den Universitäten Bielefeld, Halle-Wittenberg und an der UDK Berlin. Seit 2006 Solo-Lecture Performances (auch unter dem Double-Namen: Petra Lum) als „performative Sinnerfassungsmaßnahmen“.

Konzeption: [soundcheck philosophie]

Beitrag 2011:
Der Sprech-Komplex (performative Sinnerfassungsmaßnahme), Leitung interner Workshop

Beitrag 2012:
„Workshop – Präsentation: Textstrukturen und Bilddenken – Ansätze zu Lecture Performances über philosophische Texte.“, Work-in-Progress „Körper-Denken. Var. Nr.1“


 

Christian Gefert (Hamburg)

Dr. phil., Studium der Philosophie, Geschichte und Erziehungswissenschaft; Promotionsstipendiat des Graduiertenkollegs Ästhetische Bildung der Universität Hamburg, Promotion mit einer Didaktik theatralen Philosophierens an der Universität Hamburg; Regie- und Lehrtätigkeit in unterschiedlichen Theater- und Bildungsprojekten zur Philosophie, Grundsatzreferent der Bildungsbehörde in Hamburg. Arbeitsschwerpunkte: Philosophiedidaktik, Bildungsforschung, Rationalitäts- und Performance-Konzepte.

Beitrag 2011:
Visionen/ Rousseau (»Theatrales Philosophieren«, Projektleitung)
Philosophie auf der Couch. Paartherapie mit Irigaray (Gesprächs-Performance)
Workshop »theatrales Philosophieren«


 

Susanne Granzer (Wien)

Susanne Granzer, Schauspielerin, Engagements an den Theatern in Wien, Basel, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin. Studierte Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und an der Universität Wien, 1995 erlangte sie die Doktorwürde. Seit 1988 Professorin für Schauspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien. Mitglied des Advisory Board: Nietzsche Circle New York and GlobArt–Connecting Worlds of Arts and Sciences.
1997 gründete sie zusammen mit Arno Böhler die „wiener kulturwerkstätte GRENZ-film“. Realisation der DVD-Reihe: „Philosophie im Bild“, sowie zahlreicher Lecture-Performances „Philosophy On Stage“. [Link: http://personal.mdw.ac.at/granzer]

Beitrag 2011:
Nietzsche in Arabic (Lecture-Performance)

Beitrag 2012:
CORPUS DELICTI – Denken, ein Ort des Verbrechens

weiteres Material von Susanne Granzer
Filmausschnitt: Lecture Performance „Nietzsche in Arabic“
Nietzsches Werke werden derzeit zum ersten Mal aus dem Deutschen ins Arabische übersetzt.
Herausgeber: Khalid Al-Maaly, Kamel Verlag Köln
Übersetzer: Ali Mosbah, Berlin.


 

Anke Haarmann (Lüneburg)

ist promovierte Philosophin, Konzeptkünstlerin, Kuratorin und forscht an der Leuphana Universität Lüneburg zur Herkunft, Praxis und Methode des artistic research. Sie arbeitet darüber hinaus zur Bildwissenschaft, visuellen Kultur, Epistemologie, Ideengeschichte sowie zur Kunst im Kontext der Stadtentwicklung und künstlerische Praxis als politischer Handlung; neben der theoretischen Arbeit praktiziert sie künstlerische Forschung in Kunst- und Ausstellungsprojekten sowie im öffentlichen Raum.
[link: http://www.ankehaarmann.de]

Beitrag 2012:
Input interner Workshop: „Ausflüge des Denkens. Zur künstlerischen Forschung“


 

Kati Hannken-Illjes (Stuttgart)

Prof. Dr. phil., hat Sprechwissenschaft in Halle (Saale) studiert und wurde mit einer Arbeit zum Thema Argumentative Kompetenz promoviert. Von 2003 bis 2007 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Emmy-Noether-Gruppe „Mikrosoziologie von Strafverfahren“ an der Freien Universität Berlin. Nachdem sie von 2007 bis 2011 als Akademische Rätin am Lehrstuhl für Sprechwissenschaft an der Universität Jena tätig war, hat sie nun seit 2011 die Professur für Sprechwissenschaft an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Erzähltheorie – insbesondere das Verhältnis von Argumentieren und Erzählen, Juristische Rhetorik, Ethnographische Methoden in der Argumentationsforschung, Kommunikative Kompetenz und die Verbindung von rhetorischen und künstlerischen Formen.

Beitrag 2011:
Expertin auf der Podiumsdiskussion der [soundcheck philosophie] Matinee

Beitrag 2012:
Tagungsbeitrag im Rahmen der Workshop-Präsentation: „Ein Gesindel von Hindernissen.“ Eine Lecture Performance zu Vilém Flusser: Die Geste des Schreibens


 

Karl-Heinz Heydecke (Bamberg)

geb. 1957 in Braunschweig.
Lautperformer, Linguist und Musiker – Komponist, Pianist, Geiger und Gitarrist. Studium in Braunschweig, Münster und Tübingen; als Rezitator, Kabarettist und Folkmusiker jahrelang auf Deutschlands Kleinkunstbühnen unterwegs.
Als frei improvisierender Musiker Soloauftritte in ganz Deutschland.

Beitrag 2012:
„Es gibt das erste nur, wenn es das zweite gibt…“


 

Institut für Polytoxikomanologie und Pespektivismus (IPuP) (Bremen)

2008 ins Leben gerufen und im April 2010 als philosophie-studentisches Experiment offiziell gegründet, hat das IPuP in der Zeitschrift „Lichtwolf. Zeitschrift trotz Philosophie“ diverse Artikel veröffentlicht (ab Herbst 2009), regelmäßig Symposien und Vortragsabende in Zusammenarbeit mit Bremer Künstlern und Musikern veranstaltet (ab Frühjahr 2010). Es ist zugleich Institut und philosophische Liveband: „IPuP ist eine philosophische Liveband, unser Soundcheck das Gespräch. Wir sind Work in progress – IPuP ist niemals fertig. IPuP bringt den Rock n` Roll in die Philosophie, ist Festival und Symposium zugleich.“
Von und mit Philipp Piechura, Sarah Lenk, Björn Meyer.

Beitrag 2011:
Best of IPuP (Kurzauftritt nach Philosophie-Slam zum Festival-Ausklang)


 

Katy Kasten-Wutzler (Jena)
Diplom Kulturmanagerin (HfM Weimar), M.A. Erziehungswissenschaften und Philosophie (FSU Jena, Schwerpunkt: Ästhetik und Erwachsenenqualifizierung) Seit 2004 arbeitet sie als Kulturmanagerin für verschiedenste Kultur- und Kunstprojekte. Höhepunkte waren die „Der Europäische Wissensspeicher“ [Link] oder „Luce der Ton der Farben“ [Link]. Aktuell leitet sie die Galerie Stadtspeicher in Jena und Kulturprojekte wie z.B. die Lange Nacht der Museen. Zurzeit arbeitet sie an einer Veröffentlichung zur Ausstellung „PhilosophieProjekt – ich zeichne, also denke ich.“ – eine Verbindung von ausgewählten philosophischen Themen der Karikatur. http://www.kasten-wutzler.de und http://www.stadtspeicher.de

Beitrag 2011:
Wort-und-Bild-Protokoll der inhaltlichen Diskussionen innerhalb des Festivals [soundcheck philosophie]


 

Thomas Kater (Leipzig)
Thomas Kater (Dr. phil. habil.); Promotion 1998, Habilitation 2004, Habilitationsschrift: Institution und Norm. Historisch-systematische Studien zu den Grundlagen der politischen Philosophie. Seit 1. April 2005 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Philosophie der Universität Leipzig. Arbeitsschwerpunkte: Politische Philosophie, Rechtsphilosophie, Ethik, Geschichte von Friedensdenken und -vorstellungen

Beitrag 2011:
Teilnehmer am Café der toten Philosophen als Immanuel Kant


 

Matthias Kaufmann (Halle a. d. Saale)

Prof. Dr., phil., geboren in Berlin 1955, 1988 Auszeichnung der Dissertation über Carl Schmitts Staats- und Rechtslehre mit dem Heinz-Maier-Leibnitz-Preis, seit 1995 Professur für Ethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2005 Gastprofessur in Fortaleza (Brasilien), seit Mai 2008 Sprecher der Graduiertenschule Society and Culture in Motion (SCM) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2009 Mitglied in der Accademia di Scienze morali e politiche in Neapel.

Konzeption: [soundcheck philosophie]

Beitrag 2011:
im Gespräch mit Fiorenza Menni „Philosophie als Dramaturgie“


 

Julian Klein (Berlin)

Julian Klein ist Regisseur und Komponist, leitet das Institut für künstlerische Forschung Berlin, ist Mitglied der Gruppe a rose is, Dozent für Regie an der Universität der Künste Berlin sowie für Performance und Projektentwicklung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.
Er studierte Komposition bei Reinhard Febel, Nigel Osborne, Heiner Goebbels und Wolfgang Rihm, sowie Mathematik und Physik.
Er ist Gründungsmitglied der internationalen Society for Artistic Research. Seine jüngste Regie „Hans Schleif“ am Deutschen Theater Berlin wurde für den Friedrich-Luft-Preis nominiert.
[Website von Julian Klein]

Beitrag 2012:
Input interner Workshop: „per.SPICE! Zur künstlerischen Forschung auf der Bühne“


 

Alice Koubova (Prag)

Ph.D. in Philosophie (Paris), Ph.D in Mathematik (Prag), wissenschaftliche Mitarbeiterin im Philosophischen Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften in Prag.
Arbeitet seit 2005 an der Karls Universität in Prag und an der Akademie der Künste in Prag. Praktiziert Tanz- und Theaterimprovisation als ein möglichen Leibraum des Denkens, organisiert Improvisationsworkshops und Kurse für Philosophen, entwickelt verschiede Formen von „Autor-Vorstellungen“.
Theoretische Schwerpunkte: Philosophie des Glücks, Philosphie des Leibes, entlastende Konzentration als philosophische Methode, Paradox der persönlichen Identität.

Beitrag 2012:
Tagungsbeitrag „„Wie und wo: schöpferische Zweideutigkeit – Experimentalbeitrag“


 

Alice Lagaay (Berlin)

Alice Lagaay (Dr. phil.) studierte Philosophie und Literaturwissenschaft an der University of Edinburgh und an der Freien Universität Berlin. Von 2001 bis 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ and der FU. Promotion 2007 mit einer Arbeit zur Philosophie der Stimme. Seitdem Forschungen zu den Themen Schweigen, Stille, sprachliche Gewalt. Derzeit Habilitation zu „Formen und Schattierungen negativer Performanz“.

Beitrag 2011:
Expertin auf der Podiumsdiskussion der [soundcheck philosophie] Matinee

Beitrag 2012:
Moderation Tagung „Sagen oder Zeigen“


 

Andreas Luckner (Stuttgart)

Jahrgang 1962 ist apl. Professor für Philosophie an der Universität Stuttgart, Studium in Freiburg i. Brsg. und Berlin, Promotion 1992 an der TU Berlin, 1992 – 1998 Assistent an der Uni Leipzig, 2002 Habilitation in Leipzig; 2001- 2003 DFG-Forschungsprojekt an der Universität Stuttgart zu Heideggers Technikphilosophie. Seit April 2003 Akademischer Rat an der Uni Stuttgart, seit 2006 apl. Professor. Ausgewählte Veröffentlichungen: Martin Heidegger: >Sein und Zeit<. Ein einführender Kommentar (Paderborn 1997, 2007). Klugheit (Berlin, New York 2005). Heidegger und das Denken der Technik (Bielefeld 2008)

Beitrag 2011:
Teilnehmer am Café der toten Philosophen als Martin Heidegger


 

Corinne Maier (Berlin)

studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim. Seither ist sie als freie Dramaturgin, Produktionsleiterin und Performerin tätig. Zu Ihrer Diplomarbeit entstand die Lecture Performance „Heideggers Auf-der-Bühne-sein“, aktuell entwickelt sie die Arbeit „Selberdenken, Setzen!“ zu Hannah Arendts politischer Theorie. Mit ihrer Performancegruppe ‚Magic Garden‘ untersucht sie in dem Stück ‚Diagnose Diagnose‘, welches im November Première haben wird, die performativen Wirkungen von nicht nur medizinischen Diagnosen.

Beitrag 2011:
Auszug aus „Lecture (as) Performance: Martin Heideggers Auf-der-Bühne-sein“


 

Fiorenza Menni / Teatrino Clandestino (Bologna, Italien)
Fiorenza Menni ist Schauspielerin und Regisseurin der Theaterkompagnie „Teatrino Clandestino“, die im Jahr 1989 von ihr mitgbegründet wurde und zu den wichtigsten freien Theatergruppen Italiens zählt. Sie kreiert Performances und neue Dramaturgien in Auseinandersetzung mit nichtdramatischen Texten, wobei die spezifischen Formen und Ästhetiken aus der Auseinandersetzung mit den Inhalten entwickelt werden. In den letzten Jahren konzentriert sie sich auf die Erforschung philosophischer Themen und die Ausarbeitung dieser in den Performances, wie etwa im Jahr 2009 die Performance „Open Option“, deren dramaturgische Grundlage das Buch des Hallenser/Erlanger Philosophen Matthias Kaufmann („Aufgeklärte Anarchie. Eine Einführung in die politische Philosophie“) war. [link: http://www.teatrinoclandestino.org]

Beitrag 2011:
Philosophie als Dramaturgie (Arbeitsdemonstration), Workshop „Vom philosophisches Fragen zum Theaterstück: Was ist ‚europäische Identität’?“

Beitrag 2012:
Leitung Arbeitsgruppe Philosophie als Dramaturgie / Projekt „Woher-Wohin“


 

Dieter Mersch (Potsdam)
Prof. Dr. Dieter Mersch, geb. in Köln, Studium der Mathematik und Philosophie in Köln, Bochum und Darmstadt. Dozent für Wirtschaftsmathematik an der Universität Köln (1983-94), Gastprofessor für Kunstphilosophie und Ästhetik an der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung, Kiel (2001-04), seit 2004 Lehrstuhl für Medientheorie und Medienwissenschaften an der Universität Potsdam, Gastprofessuren in Chicago, Budapest, Luzern. Arbeitsschwerpunkte: Medienphilosophie, Sprachphilosophie, Philosophische Ästhetik und Kunsttheorie, Semiotik, Hermeneutik und Strukturalismus sowie Gegenwartsphilosophie.

Beitrag 2011:
Impulsbeitrag auf der öffentlichen Philosophie-Tagung „Sagen und Zeigen“


 

Helge-Björn Meyer (Berlin)
Helge-Björn Meyer (Dramaturg, Regisseur, Kurator), studierte Theaterwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig; Schauspieldramaturg u. a. am Bremer Theater, Maxim-Gorki-Theater Berlin, Hebbel am Ufer Berlin; Tanztheaterdramaturg u. a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, an der Oper Magdeburg, des weiteren in Rennes, Rio de Janeiro, Ankara, Bozen; 2004 – 2006 Tanzdramaturg für die „Internationale Tanzbiennale Venedig“; 2005 Künstlerische Leitung des „Tanzfest #3 Magdeburg“; 2008 und 2009 Kurator für die Berliner Festspiele; seit 2010 Dramaturgischer Berater für Tanz an der Oper Graz; Regiearbeiten u. a. am Schauspiel Leipzig und am Kunsthaus Tacheles Berlin; 2009 Hörbuchregie; 2010 Spielfilmdramaturgie („Bedways“); 2011 Nominierung für den Deutschen Filmpreis „Lola“.

Beitrag 2011:
Hegels Ästhetik – Eine Intervention. Ein bewegter Dialog zwischen Karen Schönemann (Tanz) und Helge-Björn Meyer (Theorie), Experte auf der Podiumsdiskussion der [soundcheck philosophie] Matinee


Richard Raatzsch (Wiesbaden)
Richard Raatzsch (Dr. phil. habil.), Jahrgang 1957, ist Professor für praktische Philosophie / Chair of Practical Philosophy an der EBS – Universität für Wirtschaft und Recht i. Gr., Wiesbaden. Studium der Philosophie in Halle/Saale, danach: Lehre und Forschungsaufenthalte u. a. in Leipzig, Potsdam, Cambridge, Heidelberg, Chicago, St. Gallen.

Beitrag 2011:
Teilnehmer am Café der toten Philosophen als Ludwig Wittgenstein


 

Gisela Raupach-Strey (Halle a. d. Saale)

Dr. phil., Didaktikerin des Philosophie- und Ethik-Unterrichts an der Martin-Luther-Universität Halle (seit 1992/1998). Geb. 1946 in Bonn, Lehrerin für Philosophie und Mathematik in Hannover und Berlin Vielfältige Mitwirkung am Aufbau des Philosophie- sowie des Ethik-Unterrichts in den alten und den neuen Bundesländern. Leitung von Sokratischen Gesprächen seit 1977. Dissertation zur Didaktischen Bedeutung der Sokratischen Methode in der Tradition von Leonard Nelson und Gustav Heckmann. [link: http://www.phil.uni-halle.de/lehrende/%5D

Beitrag 2011:
Workshop „Philosophischer Salon als Sokratisches Gespräch“
weiteres Material von Gisela Raupach-Strey


Alexander Tschnerk (Wien – Basel – Unterammergau)

Seit Jahren bin ich mit meiner Stimme sprachforschend in der Kunst unterwegs: in Theatern und Opern, in Hörspielen und Filmen, in Moderationen und freier Rede.

Meine künstlerische Ausbildung erhielt ich als Solist des Tölzer Knabenchores und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Es folgten vielfältige Engagements als Schauspieler, Regisseur und Sprecher. Seit1993 arbeite ich freischaffend. 2005 folgte ich auch der inneren Stimme, die mich zur Philosophie führte und veranstalte seitdem die Lesungsreihe PHILOSOPHIE PUR und die Tagung Körper & Erkenntnis. Ich widme mein Schaffen der Vermittlung von Erkenntnisfreuden (allüberall) und bin Mitwirkender am Philosophicum zu Basel.

Beitrag 2013: Philosophie-Labor Teil 2: Bewegung im Experiment 

Kontakt: http://www.tschernek.at/


Veronika Reichl (Berlin)

Veronika Reichl (Dr. phil) studierte Kommunikationsdesign und Media Art in Stuttgart und Portsmouth. Sie promovierte 2008 im Bereich Design Research / Artistic Research an der University of Portsmouth zur Visualisierbarkeit von theoretischer Sprache. 2009/2010 verwirklichte sie an der Oslo School of Architecture and Design ein Forschungsprojekt zur Vermittlung von Philosophie mit Hilfe von künstlerischen Medien, insbesondere Animationsfilm. Veronika Reichl arbeitet als Autorin und Künstlerin in Berlin.

Beitrag 2011:
Denk-Kino: Animationsfilm-Performance zu philosophischen Konzepten vom sehenden und verstehenden Ich

Beitrag 2012:
Tagungsbeitrag „Workshop – Präsentation: „Textstrukturen und Bilddenken – Ansätze zu Lecture Performances über philosophische Texte.“,
Beitrag Matinee „Subtrahieren und Addieren mit Hegel und Deleuze – Ausschnitt aus einer Lecture-Performance“,
Denkkino II – Animationsfilme zu Wahrnehmung und Verstehen
[link: http://www.veronikareichl.com/1/homeD.html%5D
[Videos bei Vimeo: http://vimeo.com/user8529125%5D


 

Heidi Salaverría (Hamburg)

Dr. phil., lebt als freie Autorin, Dozentin und Künstlerin in Hamburg. Veröffentlichungen in diversen Medien zur Philosophie des Pragmatismus, zu Ästhetik, Alltag und Politik. Zur Zeit Lehrbeauftragte für Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Flensburg. Studium/Forschungsaufenthalte in Buenos Aires, Hamburg, Philadelphia. Philosophische Shows und Kunstaktionen u.a. am Kampnagel-Theater in Hamburg, Staatstheater Stuttgart, Kunsthalle Bremen, ZKM Karlsruhe. Demnächst erscheint: Anerkennung und Alterität, hg. mit Andreas Hetzel und Dirk Quadflieg. [link: http://www.salaverria.de ]

Beitrag 2011:
Philosophie auf der Couch. Paartherapie mit Irigaray (Gesprächs-Performance)


 

Robert Schnepf (Halle)

Robert Schnepf ist außerplanmäßiger Professor am Seminar für Philosophie der MLU Halle-Wttenberg. Studium in Heidelberg und Berlin, Promotion 1993 mit einer Arbeit über Spinoza, Habilitation 2001 mit einer Arbeit zum Problem der Kausalität. Schwerpunkte seiner Arbeit sind: Spätscholastik, Spinoza, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Geschichtsphilosophie und Theorie der Geschichtswissenschaften. Voraussichtlich im Juni erscheint sein Buch „Geschichte erklären. Grundprobleme und Grundbegriffe“ im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

Beitrag 2011:
Teilnehmer am Café der toten Philosophen als Baruch de Spinoza


 

Karen Schönemann (Leipzig)

geboren 1970 in Leipzig; Tanzpädagogikstudium an der Hochschule für Musik und Theater ‚Felix Mendelssohn Bartholdy‘ Leipzig; 1995 Diplom; 1993 – 1999 Künstlerische Leiterin des Leipziger Tanztheaters; Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Choreografen wie Ismael Ivo (Brasilien), Yoshi Oida (Japan) und Joseph Tmim (Israel); seit 2000 diverse genreübergreifende Kooperationen mit Hauptschwerpunkt ‚Tanzimprovisation‘; seit 2004 Lehrtätigkeiten mit den Schwerpunkten ‚Zeitgenössischen Tanz‘ und ‚Improvisation‘.

Beitrag 2011:
Hegels Ästhetik – Eine Intervention. Ein bewegter Dialog zwischen Karen Schönemann (Tanz) und Helge-Björn Meyer (Theorie)


 

Oliver Lerone Schultz (Berlin, Lüneburg)

studierte Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und Ethnologie. Forschungsarbeiten zu Medientheorie unter dem Titel »Augmented Embodiment« an der FU Berlin.
Zwischen 2003 und 2007 Konzeption und Durchführung diverser trans-akademischer Veranstaltungen wie etwa »Mapping Anthropotechnical Spaces« (2005) und Aufbau der Diskursplattform eXpolar.
Mitarbeit im Projekt »Bildkulturen« (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften), dort u.a. (Mit-)Herausgabe des Bandes »IMAGE MATCH – Visueller Transfer, ‚Imagescapes‘ und Intervisualität in globalen Bildkulturen«.
Ab 2003 Teilnahme an und Initiierung von verschiedenen medienaktivistischen Projekten, u.a. globale-Filmfestival, laborB* and Visions of Labor.
Gegenwärtig Forscher am Moving Image Lab und Ko-Kurator des Post-Media Lab an der Leuphana Universität Lüneburg. Dort im Rahmen der eigenen Forschung aktuell beschäftigt mit dem Vorhaben tele:vision:assemblies und der Einrichtung der Video-Diskursplattformen _re:Publics und vision:assemblies.
[link: http://lerone.net ], [link: http://postmedialab.org%5D

Beitrag 2012:
Denkkino II – Animationsfilme zu Wahrnehmung und Verstehen (Gespräch mit Filmemacherin Veronika Reichl)


 

Konstanze Schwarzwald (Leipzig)

Dr. phil., seit 2007 Lehraufträge am Philosophischen Institut der Universität Leipzig und Lehrende an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sowie der Fakultät für Sportwissenschaften der Universität Leipzig. 2007: Eröffnung der Galerie Empraxis an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (gemeinsam mit dem Videokünstler Hagen Wiel), u.a. [http://www.empraxis.net/nietzsche/]. 2009 Promotion zum Thema: Körperwissen. Empraktische Wissensformen in der Technoszene. 2005: Wissenschaftspreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V. für die Magisterarbeit: Im Zauberberg. Philosophieren zwischen Auftrag und Kritik. Zur Situation der Philosophie in Leipzig in den Jahren 1985 bis 1989.

Beitrag 2011:
Kunst und Philosophie im Gespräch. Buch- und Filmpräsentation der Galerie Empraxis

<a name=“britta-schulzeBritta Schulze (Leipzig)

geb. In Leipzig, Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,Fachklasse und Diplom Malerei/ Grafik bei Prof. Arno Rink, Meisterschülerklasse bei Prof. Rolf Münzner, Lehrtätigkeit an der Abendakademie der HGB, Fach Malerei freischaffend tätig in den Bereichen Malerei, Grafik, Kunst am Bau, Performance, Gründung der „Neuen Abendakademie für Bildende Kunst-Leipzig“, beschäftigt sich mit grafischer und malerischer Übersetzung philosophischer Texte bzw. deren Schriftbilder.

Beitrag 2012:
„Es gibt das erste nur, wenn es das zweite gibt…“,
Tagungsbeitrag im Rahmen der Workshop-Präsentation:
„TextKlangBild – ein Sprachspiel mit L. Wittgenstein und V. Flusser“


 

Dirk Stederoth (Kassel)

Dirk Stederoth (Dr. phil.), geb. 1968; Konzeption und Organisation des Kasseler Philosophy Slams [Link]; Studium der Philosophie und Soziologie an der Universität Gesamthochschule Kassel; 2000: Verleihung des „Preises der Leibniz-Sozietät für Geisteswissenschaften“ für die Dissertation: „Brechungen des realen Geistes. Ein komparatorischer Kommentar zu Hegels ‚Philosophie des subjektiven Geistes'“, 2007: Konzeption des II. Grebensteiner Denklehrpfades: „Der Morgenländische Weg. XIII Positionen asiatischen Denkens aus drei Jahrtausenden“, seit 2002: wissenschaftl. Mitarbeiter/ Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Philosophie der Universität Kassel

Beitrag 2011:
Vorstellung des Kasseler Philosophie-Slams im Rahmen des Expertenworkshops


 

Rainer Totzke/ Kurt Mondaugen (Magdeburg/ Leipzig)

Studium der Journalistik, Philosophie und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig, dort 2002 Promotion im Fachbereich Philosophie, danach Lehre an der Uni Leipzig und an der TU Chemnitz. 2008-2011 Postdoc-Stipendiat am Graduiertenkolleg „Schriftbildlichkeit“ an der FU Berlin.
Rainer Totzke [link: http://www.rainer.totzke.de] arbeitet als Philosoph und ist zugleich literarisch und als Performer tätig unter dem Pseudonym Kurt Mondaugen [link: http://www.kurt-mondaugen.de].
Seit 2008 entstanden verschiedene Projekte an der Schnittstelle zwischen Kunst und Philosophie ([soundcheck philosophie], „Personal views“ [link: http://www.personal-views.com]).
Rainer Totzke ist Mitglied im DFG-Netzwerk „Bildphilosophie“ und zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Magdeburg.

Konzeption: [soundcheck philosophie]

Beitrag 2011:
Konzeption [soundcheck philosophie], Soundcheckphilosophiemaschine (Performance / Lecture)

Beiträge 2012: „Es gibt das erste nur, wenn es das zweite gibt“ – Experimentelle Symbolverarbeitung,
Tagungsbeitrag im Rahmen der Workshop-Präsentation: „Etwas mit Absicht tun und sich daran erinnern“ – Lecture Performance zu Ludwig Wittgenstein „Philosophische Untersuchungen“ §§ 641-649,
„Workshop- Präsentation: DENKEN – SCHAU-/BILD – PERFORMANZ“ [Link]

weiteres Material von Rainer Totzke:
Audio-Ausschnitt Performance / Lecture Soundcheckphilosophiemaschine


 

Julia Tripke (Jena)

M.A. Philosophie und Soziologie an der FSU Jena (Schwerpunkt: Sprachphilosophie und Arbeitsmarktforschung.) Seit 2007 freiberuflich als Cartoonistin und Comiczeichnerin tätig. Bisher einige Einzel- und Gruppenausstellungen, Veröffentlichungen in Zeitungen usw. Eine der Kuratorinnen des „Philosophieprojektes – Ich zeichne, also denke ich“, das Cartoonisten und Autoren unter dem Thema Philosophie zusammenbringt. Derzeitig Arbeit an mehreren freien Kinderbuchprojekten und Bildungscomics.

Beitrag 2011:
Wort-und-Bild-Protokoll der inhaltlichen Diskussionen innerhalb des Festivals [soundcheck philosophie]


 

Jürgen Wiebicke (Köln)

hat in Köln Germanistik und Philosophie studiert. Statt fürs Lehramt entschied er sich fürs Radio: Volontariat beim Sender Freies Berlin, anschließend dort Redaktionsleiter. Seit 1997 arbeitet er freiberuflich als Moderator, Autor und Trainer. Er ist häufig in WDR5 und im
Deutschlandfunk zu hören. Seit 2007 läuft jeden Freitag-Abend (20.05 – 21.00 Uhr) in WDR5 “Das philosophische Radio”, die einzige interaktive Philosophie-Sendung im deutschen Hörfunk.

Beitrag 2011:
Vorstellung des philosophischen Radios (WDR 5) im Rahmen des Expertenworkshops


 

Hagen Wiel (Leipzig)

ist Medienkünstler und absolvierte ein Meisterschülerstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, an welcher er gemeinsam mit Dr. Konstanze Schwarzwald das transdiziplinäre Seminar „Experimente des Leibes“ leitete. Er ist Initiator und Kurator der „Galerie EMPRAXIS – Forum für Kunst und Philosophie“, welche 2010 die Ausstellung „Nietzsche Macht Größe“ zum Nietzsche Kongress in Naumburg realisierte [http://www.empraxis.net/nietzsche/]. Bekannte Filme sind u.a. „kimusawea“, „Wer singt leise in den Zweigen“, „Experimente des Leibes“ & „WOLFEN NORD“. Lebt und arbeitet in Leipzig.

Beitrag 2011:
Kunst und Philosophie im Gespräch. Buch- und Filmpräsentation der Galerie Empraxis

weiteres Material von Hagen Wiel:
Film „Experimente des Leibes“: http://vimeo.com/7532708 (Konzept und Realisierung)

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